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Lecker Weihnachten ohne Reue?

 

Weihnachten und Sylvester stehen vor der Tür. An den und zwischen den Festtagen der kalten Jahreszeit bunkern die Menschen nachweislich noch mehr Kalorien in ihren Fettzellen, als sie es sonst bereits tun. Die Folgen sind eine Art „Jahresringe“ auf den Hüften, die selten wieder schmelzen. Warum ein christliches Fest vor allem zum Völlen und Kaufen verkommen ist, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Vielmehr könnte man mit Hilfe der Ernährungswissenschaft sich wenigstens auf die „gesündesten“ Weihnachtsleckereien konzentrieren. Denn für drei weit verbreitete winterliche Vorlieben gibt es nun so viele Hinweise auf deren gesundheitsförderlichen Effekt, dass man kaum mehr zweifeln muss: edle Schokolade, allerlei Nüsse und dazu ein guter Wein.

Die Weihnachtsausgabe des lifestyle-telegramms steht ganz im Zeichen neuer Studien und Veröffentlichungen zu diesen drei Nahrungs- bzw. Genussmitteln. Für alle drei zeigt die Datenlage weitgehende Konsistenz. Deren regelmäßiger aber mäßiger Konsum wird den meisten von uns offenbar deutlich mehr nutzen als schaden. Ob die belegten Zusammenhänge tatsächlich auch ursächlicher Natur sind, wird man nie endgültig belegen können. Denn es gibt weder einen Placebo-Wein, noch lassen sich dunkle Schokolade und geröstete Mandeln doppelblind testen. Aber immer mehr Studien finden für einen echten Schutz immer mehr biologisch plausible Erklärungen.

Ein Beitrag in diesem lifestyle-telegramm soll allerdings an eine wesentliche Gesundheitspflicht beim Festtagsfrönen erinnern: Bewegen! Nach dem Essen nicht fernsehen, sondern einen ausgedehnten, möglichst flotten Spaziergang unternehmen. Täglich! Allein durch Gehen lässt sich das Herz-Kreislaufrisiko unabhängig vom Gewicht mindern. Und das gilt gerade auch für die älteren Herrschaften – gerade sie seien erinnert: Es ist nie zu spät, damit anzufangen.