Psychosoziale Faktoren

Nachhaltigkeit nach Interventionsprogrammen – die Betreuung macht’s

Wie dänische Wissenschaftler in einer randomisierten Studie zeigen, bewirkt eine gute Betreuung und Beratung während Interventionsprogramme zur Verbesserung der Lebensweise, dass die Teilnehmer auch fünf Jahre nach dem Programm gewisse positive Verhaltensweisen beibehalten. So berichten die Frauen von einem vermehrtem Obstkonsum und eine geringere Aufnahme an gesättigten Fettsäuren und die Männer von gesteigerter körperlicher Aktivität und ebenfalls von geringerer Zufuhr gesättigter Fettsäuren. Die Kontrollgruppe, die nur über Fragebögen verfolgt wurde, konnte diese günstigen Veränderungen nach fünf Jahren nicht nachweisen.

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Schneller kognitiver Abbau mit Diabetes

Wie eine prospektive Kohortenstudie aus den USA aufzeigt, weisen Menschen mit schlecht eingestelltem Typ-2-Diabetes einen schnelleren geistigen Abbau auf. Hierfür wurden mehr als 13.000 Probanden im Alter von 48 bis 67 Jahren über 20 Jahre lang untersucht. Der geistige Verfall derer mit Prädiabetes war signifikant höher als bei denen, deren Langzeitblutzuckerwert unter 5,7 % lag. Ebenso deutete ein schlecht eingestellter Diabetes auf schnelleren kognitiven Abbau hin.

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Kein blindes Vertrauen in medizinisch ausgerichtete Talkshows

Das Ergebnis einer kürzlich erschienenen prospektiven Übersichtsstudie aus Kanada weist darauf hin, dass man die Empfehlungen medizinischer Talkshows skeptisch betrachten sollte. Es fehlten meist sachgerechte Informationen und den Medikamenten wurden oft mehr Effekte zugesprochen, als es in der Realität der Fall ist. Ungefähr die Hälfte der Empfehlungen waren falsch oder sogar kontrainduziert.

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Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Raucherinnen

Laut einer kanadischen Kohortenstudie an 90.000 Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren erhöht Rauchen das Brustkrebsrisiko. Bei den Frauen, die geraucht haben, war das Risiko um 17 Prozent höher als bei lebenslangen Nichtraucherinnen. Wenn Frauen 40 Jahre lang geraucht hatten, steigerten sie ihr Risiko für Brustkrebs sogar um 57 Prozent im Vergleich zu Nichtraucherinnen.

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Schlafen gegen Alzheimer

Eine niederländische randomisierte Studie zeigt auf, dass ausreichender Schlaf vor Alzheimer schützen kann. Wer einmal richtig durchschläft senkt das Alzheimerpeptid Beta-Amyloid im Hirn um sechs Prozent, wohingegen Schlafentzug dem entgegen wirkt. Somit könnte bei chronischer Schlaflosigkeit dieses Alzheimerpeptid in der Konzentration erhöht sein und damit das Alzheimerrisiko steigern.

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