Entspannung

19.12.14

Sieben Stunden Schlaf sind am Besten

 

http://jaha.ahajournals.org/content/3/6/e001454.abstract?cpetoc

J Am Heart Assoc. 2014;3(6). pii: e001454.

Gewöhnliche Schlafdauer und das mit der Pooled Cohort Risk Formel vorhergesagte 10-Jahres-Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen

Ford ES.

Abstract

Hintergrund: Die Beziehung zwischen Schlafdauer und vorhergesagtem Herz-Kreislauf-Risiko wurde bislang unzureichend charakterisiert. Die Studie hatte zum Ziel, den Zusammenhang zwischen der selbst angegebenen Schlafdauer und dem vorhergesagten 10-Jahres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bei US-amerikanischen Erwachsenen zu überprüfen.

Methodik und Ergebnisse: Es wurden die Daten von 7.690 Männern und nicht-schwangeren Frauen im Alter von 40 bis 79 Jahren, die zudem nach eigenen Angaben weder Herzerkrankungen noch Hirninfarkte erlitten hatten und die in dem National Health and Nutrition Examination Survey in den Jahren 2005 bis 2012 mitgemacht hatten, analysiert. Das vorhergesagte 10-Jahres-Risiko wurde mit der Pooled Cohort-Formel berechnet. Von den Teilnehmern berichteten 13,1 %, dass sie nur 5 oder weniger Stunden schliefen. Andererseits gaben 24 % 6 Stunden Schlaf an, 31,9 % gaben 7 Stunden an, 25,2 % 8 Stunden, 4 % gaben 9 Stunden an und 1,2 % 10 oder mehr Stunden. Nach Adjustierung hinsichtlich Kovariablen betrug das im geometrischen Mittel vorhergesagte 10-Jahres-Risiko 4 %, 3,6 %, 3,4 %, 3,5 %, 3,7 % und 3,7 % bei einer Schlafdauer von ≤ 5, 6, 7, 8, 9 und ≥ 10 Stunden Schlaf (PWald Chi-Quadrat < 0,001). Die altersadjustierten Anteile unter den Teilnehmern mit einem ≥ 20 % erhöhten vorhergesagten kardiovaskulären Risiko betrug 14,5 %, 11,9 %, 11,0 %, 11,4 %, 11,8 % und 16,3 % (PWald Chi-Quadrat = 0,022). Nach maximaler Adjustierung hingegen war die Schlafdauer nicht mit einem höher als 20 % vorhergesagten Risiko assoziiert (PWald Chi-Quadrat = 0,698).

Schlussfolgerungen: Das vorhergesagte mittlere 10-Jahres Herz-Kreislauf-Risiko war bei den Teilnehmern, die angaben, im Mittel 7 Stunden pro Nacht zu schlafen, am geringsten und nahm sowohl bei kürzerer als auch bei längerer Schlafdauer zu.
http://jaha.ahajournals.org/content/3/6/e001454.abstract?cpetoc